Archiv für Oktober 2012

Spalierobst / Säulenobst selber ziehen

18809 1 2 Thumb2 in Spalierobst / Säulenobst selber ziehenUnter Spalierobst versteht man Obstbäume, deren Zweige entlang von Trägern wachsen. Der Begriff Spalier stammt aus dem Italienischen und steht für Stütze. Im Pflanzenanbau dienen Spaliere als Stütze der Pflanzenstämme und Zweige.
Da Spalierobst entlang eines Träger wächst, ist es in der Größe und Form anpassbar. Ein Spalier kann aus Holz, Draht oder Metall konstruiert werden und entlang einer Hauswand oder an der freien Pflanze angebracht werden. Als Basis dient ein junger Buschbaum, der aus einer Baumschule erworben werden kann. Dieser wird am Spalier befestigt und in der richtigen Jahreszeit geformt. Die Formung erfolgt in Form von Biegung der Äste. Das ist allerdings nur ca. 10-20 cm vor der Spitze eines Zweiges möglich. Unausgereifte Triebe sind am biegsamsten. Der optimale Zeitraum liegt daher zwischen Mai und Juli.

 

Die Wuchsrichtung des Säulenobstes kann vorbestimmt werden

In welche Richtung und in welchen Abständen die Obstpflanzen gerichtet werden ist nicht fest vorgegeben. Sie können ebenso lange horizontal verlaufen, als auch treppenartig auf- oder absteigen. Die Treppenform eignet sich hervorragend für Spalierpflanzen entlang der Hauswand. Auch auf dem Balkon können so Obstbäume angepflanzt werden.
Besonderer Ertrag aus dem eigenen Anbau
Das Besondere an Spalierobst ist der gute Ertrag. Die Ernte fällt sehr reichlich aus und die Früchte können kaum frischer als aus dem eigenen Garten stammen. Außerdem bietet Spalierobst viele Sorten an. Die beliebtesten Sorten sind Apfel, Birne, Kirsch und Kiwi. Auch Mirabellen und die Säulenpflaumenbaum werden gerne als Spalierobst angepflanzt werden.
Das Formen der Bäume und Anbinden der Zweige ist recht aufwendig. Für Großproduzenten eignet sich Spalierobst daher nicht.
Geringer Platzverbrauch und enorme Erträge sprechen aber für sich. Ideal ist Spalierobst also für Hobbygärtner, die verschiedene Obstsorten auf dem eigenen Grundstück anpflanzen möchten.

© Foto (Schriftliche Nutzungserlaubnis liegt vor)

Mit dem "GärtnerRadar" die Gärtnerei ganz in der Nähe finden

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Mit einem Klick schaltete Jürgen Mertz, neu gewählter Präsident des Zentralverbandes Gartenbau (ZVG), die App „GärtnerRadar“ des Bundesverbandes Einzelhandelsgärtner (BVE) auf der Öffentlichen Mitgliederversammlung des ZVG frei.

„Es freut mich, dass der BVE mit dieser App den Mitgliedsbetrieben exklusiv Instrumente zur Verfügung stellt, um auch die neuen Medien wirksam zur Kundenakquise nutzen zu können“, erklärte Jürgen Mertz anlässlich der Präsentation. Den Anwesenden wurde vorgestellt, wie die neuentwickelte App den mobilen Pflanzenliebhabern behilflich kann, die auch unterwegs auf einen Blick sehen wollen, wo genau sich die nächste Einzelhandelsgärtnerei oder die nächste Garten-Baumschule befindet.
„Mit der App wird den Verbrauchern ein neuer Service-Baustein zur Verfügung gestellt. Der „GärtnerRadar“ soll vor allem die jungen und dynamischen Kunden ansprechen und als Zielgruppe erreichen. Die App macht es aber auch Firmenkunden einfach, eine Einzelhandelsgärtnerei in der Nähe zu finden und deren Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen“, ergänzt Jürgen Herrmannsdörfer, Vorsitzender des BVE, den Nutzen der App.
Der „GärtnerRadar“ findet zielsicher immer die nächste Einzelhandelsgärtnerei und zeigt den schnellsten Weg dorthin an. Außerdem können mithilfe der App erste Informationen zum Sortiment und Dienstleistungsangebot sowie die Kontaktdaten der Gärtnereien abgefragt werden. Ganz unkompliziert wird der Kunde, wenn er es wünscht, auf die Website der Einzelhandelsgärtnerei weitergeleitet, um weitere Informationen zu finden.
Die App wurde in Zusammenarbeit mit dem Verlag Eugen Ulmer entwickelt, mit dem der BVE schon in den letzten Jahren erfolgreich verschiedene Projekte angestoßen hat. Die App kann sowohl über den App-Store als auch Android Market kostenfrei installiert werden. In der App sind die Mitgliedsbetriebe der Gartenbau-Landesverbände aufgelistet. Die Adressdatenbank wird ständig aktualisiert und um Adressen von noch hinzukommenden Mitgliedsbetrieben erweitert. Bei den Apps handelt es sich um Anwendungssoftware, die sich einfach auf die Smartphones laden lässt. Der Markt, der diese Apps bereitstellt, wächst rasant. Nun kann auch der gärtnerische Fachhandel ganz einfach an dieser Entwicklung teilhaben.
Weitere Informationen: Bundesverband Einzelhandelsgärtner (BVE) im Zentralverband Gartenbau, Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin, Telefon: 030 200065-19 , Fax: 030 200065-21, E-Mail: info@ihre-gaertnerei.de.
ZVG
(c) DEGA 29. September 2012