Archiv für Februar 2013

Balkongeländer, aber wie?

Balkongeländer sind ein prägendes Element der Außenfassade und tragen nicht unerheblich zum Charakter eines jeden Hauses mit Balkon bei. Für die Gestaltung des Balkongeländers stehen auch verschiedenste Materialien zur Verfügung. Zur Auswahl stehen Holz, Aluminium, Schmiedeeisen, Kunststoff, Edelstahl, um nur einige zu nennen. Auch gibt es vom Baumarkt bis zur Schmiede viele verschiedene Möglichkeiten an ein Balkongeländer zu kommen. Informationen rund um das Thema Balkongeländer können unter www.balkongelaender-direkt.de eingesehen werden.

Die Nutzung des Balkongeländers ist ebenfalls als sehr vielfältig zu betrachten. Die einen finden es pur sehr schön, das Geländer wirkt für sich und hat den Nutzen schön auszusehen und die Personen auf dem Balkon vom Herunterfallen zu bewahren. Es gibt aber auch Gartenfreunde, welche jegliche Möglichkeit nutzen, um am Balkongeländer Ihre gartenbaulich genutzte Fläche zu erweitern. Man hängt Kästen und Töpfe auf, kultiviert und produziert.

Zum einen der Standard, Beet- und Balkonpflanzen im Balkonkasten, zum anderen besteht auch die Möglichkeit einen Nutzgarten am Balkongeländer anzubringen. Hier möchte ich auf einen älteren Beitrag zum Kläre Hügelbeetkasten verweisen. Mit handelsüblichen Balkonkastenhalterungen kann der Kläre Hügelbeetkasten an das Balkongeländer befestigt werden, es sind sogar treppenähnliche Anlagen möglich.

Ebenfalls schön ist die Vorstellung und dann auch die Ausführung, wenn Sie die Balkonkästen nicht an das Geländer anbringen sondern von innen davor stellen. Diese dann mit Efeu oder einem anderen Rankgewächs bepflanzen und die sich entfaltenen Ranken am Balkongeländer emporwickeln bzw. sich emporwinden lassen. So kann (etwas Zeit haben wir schon nötig) eine grüne Geländerwand entstehen, welche dem Trend „vertical gardening“ sehr nahe kommt. Mit dieser grünen „Wand“ bieten Sie Vögeln Schutz und Unterschlupf, haben einen Filter für Feinstaub direkt vor dem Wohnzimmer, quasi eine grüne Lunge in Reichweite. Es gibt sehr schöne Beispiele, wie in Großstädten mit dieser Technik vertikale grüne Flächen geschaffen werden, die Ästetik mit Nützlichkeit verbinden und das Stadtbild nachhaltig verschönern.

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Fotoquelle: http://www.buildingdiy.com/green-vertical-garden.htm