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Jetzt schon für die kommende Kräuter-Saison vorbereiten.

 

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Tolle Ideen liefert das Kräuter-Rezeptbuch von Siegrid Hirsch

Kurzbeschreibung:
Gesundes Kochen ist wieder interessant geworden. Blätter, Blüten, Wurzeln und Samen werden als originelle Würze für eine ausgewogene Kost verwendet, die, wie man weiß, die Grundlage eines gesunden Lebens darstellt.

Ein praktisches Rezeptbuch mit 333 leichten Rezepten für alle, die wissen möchten, wie man aus den sogenannten “Unkräutern” wertvolle Hausmittel herstellt und die Küche mit kulinarischen Kräutergerichten bereichert wie z.B. Bier aus Mädesüß, Weine aus Kräutern und Beeren, einfach zubereitete Tinkturen als Heilmittel.Immer häufiger findet man Wildpflanzen auf den Märkten oder in Kräuterhandlungen. Die Herstellung von Kräuteröl, Kräuterweinen, Likören oder Schnäpsen nimmt wenig Zeit in Anspruch und ist auch aus getrockneten Pflanzen möglich. Jede Einbindung von Wildpflanzen und -kräutern in die Ernährung garantiert eine hohe Versorgung mit heilenden Stoffen, egal ob durch den Einsatz von Kräuteröl oder – essig, dem Stamperl nach dem Essen, als Brotaufstrich oder Saft.

Video: Süßer Gurkensalat mit Minze

Nachfolgend ein Video, welches die Zubereitung eines süßen Gurkensalats mit Minze zeigt.

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von www.lovemysalad.com.

Das Rezept hier nachzulesen oder auch hier.

Rezept: Carpaccio mit Rucola und Oliven

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Zutaten für 4 Personen:

  • 200 Gramm Rinderfilet, gut abgehangen
  • 1 Zitrone
  • 1 Bund Basilikum
  • 50 Gramm Parmesan am Stück
  • 8 EL ÖL (kaltgepresstes, aromatisches Olivenöl)
  • rosa Pfeffer, grob zerstoßen
  • Salz
  • Rucola
  • schwarze Oliven, entkernt

Zubereitung:

Das Rinderfilet an Stück in Frischhaltefolie einwickeln, ins Tiefkühlfach legen und ca. 60 Minuten anfrieren lassen. Vier große Teller mit je 1 EL Olivenöl bestreichen. Das Rinderfilet mit einem sehr scharfen, großen Messer oder – mit einem elektrischen Schneidemesser hauchfein aufschneiden. Die Scheiben von der Folie ziehen und wenn nötig, mit der stumpfen Seite des Fleischklopfers vorsichtig noch dünner klopfen. Dann die Scheiben flach nebeneinander auf den Teller legen.

Rucola Blätter in kaltem Wasser waschen, trocken tupfen und dekorativ anrichten. Dann mit dem restlichen Öl beträufeln.
50 Gramm Parmesan in feine Scheibchen hobeln und darüber streuen. Mit grob gestoßenem rosa Pfeffer würzen und mit den schwarzen, entkernten Oliven garnieren.

Die Zitrone halbieren, zusammen mit Salz und frischem Olivenöl zum Carpaccio reichen und ja nach persönlichem Geschmack bei Tisch würzen.

Guten Appetit!

Kohlrabi-Carpaccio mit Thymian

Mit wenig Aufwand einen großen Eindruck machen: Kohlrabi Carpaccio!

Zutaten:

  • 1 große oder 2 kleine Kohlrabi
  • 30 g harter Ziegenkäse
  • Thymian

 

Dressing Zutaten:

  • Einen Spritzer Zitronensaft
  • 2 EL Walnussöl (oder Olivenöl)
  • Salz und Pfeffer

 

Zubereitung:

Kohlrabi schälen und mit einem Gemüseschäler in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Streifen auf die Teller verteilen.

Den Ziegenkäse in dünne Streifen schneiden, dazu wieder den Gemüseschäler benutzen.

Aus Walnussöl (oder Olivenöl) und Zitronensaft ein Dressing erstellen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mit Thymian garnieren und mit etwas Dressing beträufeln.

Guten Appetit.

Das Video zur Zubereitung findet Ihr hier: http://www.gruengut-bio.de/video-kohlrabi-carpaccio-mit-thymian/

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von MarekThi unter Creative Commons-Lizenz.

Lass die Sonne rein… mit GRUENGUT Rosmarin

Wenn die Tage wieder einmal so trist, nass und kalt sind wie momentan, dann holen Sie sich doch einfach den Sommer aufs Brot!

Kaufen Sie ein leckeres Brot (Oder backen Sie es selbst, auch mit Backmischungen können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen!), rösten einige Scheiben davon mit wenig Olivenöl in der Pfanne an und bestreichen es dann mit Tomatenmark – zuletzt noch frisch gezupften Rosmarin darüber streuen und fertig.

Schnuppern Sie mal und schließen beim ersten Bissen die Augen – genießen Sie einfach den puren, kräftigen Geschmack von Tomate und Kräutern. Schmeckt das nicht nach Sommer, Sonne und Energie!

Der kräftige Geschmack des Tomatenmarks in Kombination mit Rosmarin lässt das Wetter draußen schnell vergessen und wenn günstiger als ein Kurztrip in die Ferne ist es auch.

Guten Appetit!

Übrigens – Rosmarin wirkt anregend – wir übernehmen also für Energieschübe und die tatkräftige Umsetzung von lang vor sich hergeschobenen Tätigkeiten keine Haftung nach dem Genuss!

Die erfrischende Minze

Die Römer würzten nicht nur Weine mit Minze, sie verstreuten Minze auch auf Feierlichkeiten. Walafried Strabo, Mönch auf der Insel Reichenau (842 n. Chr.) schrieb: “Wenn aber einer die Kräfte und Arten der Minze samt und sonders zu nennen vermöchte, so müsste er auch gleich wissen, wie viele Fische im Roten Meer wohl schwimmen”. Seeleute nahmen Minze mit auf lange Reisen, um altes Wasser trinkbar zu machen und sogar als Verhütungsmittel wurde Minze einst gebraucht.

Wesentlicher Bestandteil des zu zwischen 0,5 und 4 % enthaltenen ätherischen Öles ist Menthol und Methylacetat.

Ganz besonders lecker ist die frische Note, die die Minze dem Tabouleh Salat, welches hier nun beschrieben steht:

Zutaten für 2 Portionen

  • Salz
  • 100 Gramm Bulgur
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 Tomaten
  • 150 Gramm Salatgurke
  • 1 Knoblauchzehe, durchgepresst
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Zitronensaft
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Cayennepfeffer
  • Kreuzkümmel gemahlen
  • Frische Minze

Zubereitung

200 ml Salzwasser aufkochen lassen. Den Bulgur dazugeben, umrühren und bei schwacher Hitze zugedeckt 15 Minuten quellen lassen.
Das Weiße und Hellgrüne der Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Die Tomaten entkernen und würfeln. Die Gurke schälen, halbieren, entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.

Für die warme Vinaigrette-Variante Knoblauch in Olivenöl andünsten, mit Zitronensaft und Brühe ablöschen. Die Pfanne von der Feuerstelle nehmen und mit Salz, Cayennepfeffer und Kreuzkümmel nach Geschmack würzen. Anschließend 3 Stiele Minze klein hacken und untermischen. (Bei Bedarf kann es auch mehr sein – bitte abschmecken)

Zwiebeln, Tomaten, Gurken und die heiße Vinaigrette unter den Bugur mischen. Abschmecken und, mit der restlichen Minze garnieren, heiß servieren.

Guten Appetit.

Kekse mit Thymian

Zutaten für circa zwei Bleche:

3 Eiweiß, 210 g Zucker,
210 g geriebene Haselnüsse
ca. 5 g Thymian

Zubereitung:
Eier trennen, Eiweiß steif schlagen und den Zucker löffelweise unter das Eiweiß rühren.
Anschließend die geriebenen Haselnüsse unter die Zucker-Ei-Masse heben, erst dann den Thymian (Achtung: Je mehr Thymian, desto intensiver der Geschmack!).
Mit zwei kleinen Löffeln Haufen auf ein mit Backpapier oder Oblaten belegtes Kuchenblech setzen und in den vorgeheizten Backofen (120 °C) geben. Backzeit: 20 bis 30 Minuten.

Die Kekse sind fertig, wenn sie schwach gebräunt sind.  Tipp: Statt geriebener Haselnüsse eignen sich auch geriebene Mandeln, Kokosraspeln oder Haferflocken.

Der Tausendsassa – Thymian

Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern auch eine wichtige Heilpflanze. Er wächst Jahr für Jahr wacker im Kräutergarten und duftet würzig vor sich hin. Im Sommer lässt er kleine zartrosa Blüten sprießen. Bis in den Winter hinein kann man frische Blätter ernten.

Die kleinen Blätter lassen sich ganz leicht vom holzigen Stängel zupfen und als Küchengewürz oder Tee verwenden. Provencalische Kochrezepte kann man sich ohne Thymian kaum vorstellen.

Ganz besonders lecker ist der aromatische Geschmack von frischem Thymian beim Thymianhühnchen.

Hier nun das Rezept:

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g Kartoffeln
  • 150 ml Milch
  • 1 Prise frisch geriebener Muskat
  • 100 g Pinienkerne
  • 1 kl. Bund Petersilie
  • 1 Ei
  • 4 Hähnchenbrüste
  • 4 säuerliche Äpfel (z.B. Braeburn)
  • 50 ml Weißwein
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml süße Sahne
  • 1 Bund Thymian
  • Frühlingszwiebel(n) in Ringe geschnitten


Zubereitung:

Zuerst ein Püree zubereiten: Dazu die Kartoffeln schälen, klein schneiden und weich kochen. Anschließend zusammen mit der Milch stampfen und mit Salz und Muskat abschmecken. Zum Schluss ein Stück Butter dazugeben. Die Pinienkerne ohne Fettzugabe in einer Pfanne anrösten und anschließend klein hacken. Die zerkleinerte Petersilie dazugeben.

Nun ein Eigelb zufügen und die Masse mit Pfeffer und Salz würzen. Das Eiweiß schlagen und unterheben. Die Hühnerbrüste salzen und pfeffern und von beiden Seiten in einer Pfanne in etwas Öl scharf anbraten. Das Fleisch in eine Auflaufform geben und das Kartoffelpüree darauf verteilen. Anschließend die Pinienkernmasse darüber geben. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 25 – 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, klein schneiden und im verbliebenen Öl der Fleischpfanne anbraten. Die Apfelstücke herausnehmen und den Sud mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Dann die Sahne und den Thymian (Menge nach Belieben) dazugeben. Einige der Apfelstücke pürieren und zusammen mit den Apfelstücken zurück in die Sauce geben. Zum Schluss noch die Frühlingszwiebel dazugeben und alles kurz aufkochen lassen. Das Fleisch und das Kartoffelpüree auf Tellern anrichten und zusammen mit der Sauce servieren.

 

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