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Phosfik® ist ein Blattdünger – auch für den Kleingartenbereich!

Phosfik® ist ein phosphor- und kaliumbetonter Blattdünger für Obst, Wein, Gemüse und Zierpflanzen, welcher auch im Klein- und Hobbygartenbereich eingesetzt werden kann.

Der Spezialdünger Phosfik® ermöglicht eine gezielte Nährstoffversorgung der Kulturen mit allen wichtigen Haupt- und Spurenelementen. Mit Phosfik® steigern Sie die Widerstandskraft der Kulturen und verbessern Farbe, Aroma und Geschmack der Früchte.

Phosfik 201l in Vorteile

  • hocheffizienter Blattdünger
  • enthält alle wichtigen Spurenelemente
  • sichert eine gezielte Versorgung der Pflanzen
  • fördert die Bildung von pflanzeneigenen Abwehrstoffen
  • verbessert das Wurzelwachstum
  • ist in allen Kulturen einsetzbar
  • steigert die Widerstandskraft und Vitalität
  • sorgt für zügige Verlagerung von Zucker, Stärke und Fettsäuren in die Speicherorgane
  • verbessert Farbe, Aroma und Geschmack der Früchte
  • verlängert Haltbarkeit und Lagerfähigkeit der Früchte

Anwendungsempfehlungen

Erdbeeren

a) Grünpflanzen:

  • im Frühjahr zum Vegetationsbeginn: bei Bedarf 4 ml/10 l Wasser
  • ab Vorblüte 3 ml/10 l Wasser, nach Bedarf 2-3 mal bis zum Beginn der Fruchtfärbung wiederholen
  • nach dem Pflanzen im Spätsommer: nach 8–10 Tagen 12–15  ml/10 l Wasser oder alternativ tauchen (Wurzeln, Rhizom, Blattherzen) 0,5% Lösung ca. 15 Min.
  • Herbstbehandlung (ca. Mitte Oktober): 12–15 ml/10 l Wasser

b) Frigopflanzen:

  • im Frühjahr 6–10 Tage nach dem Pflanzen 6  ml/10 l Wasser oder tauchen (Wurzeln, Rhizom, Blattherzen) in 0,5% Lösung ca. 15 Min.
  • nach Bedarf mit 6 l ml/10 l Wasser 1–2 mal wiederholen Grün- und Frigopflanzen können alternativ fertigiert werden: 8–10 l ml/10 l Wasser, 4 Anwendungen beginnend bei der Pflanzung bis zum Beginn der Fruchtfärbung

Blumenkohl

  • 3 Wochen nach der Pflanzung: 2 Behandlungen in wöchentlichem Abstand mit jeweils 3 ml/10 l Wasser

Chinakohl

  • 14 Tage nach der Pflanzung: 2 Anwendungen in wöchentlichem Abstand mit jeweils 2 ml/10 l Wasser

Gurken

  • 4 Anwendungen mit je 2 ml/10 l Wasser im Abstand von 8-10 Tagen
  • Unter Glas: im Spritzverfahren 2-3 mal je Woche 0,2–0,25% Phosfik

Petersilie

  • 3  ml/10 l Wasser und Woche (2–3 Behandlungen je Schnitt)
  • unter Glas: im Gießverfahren 2 l/m2 Nährlösung mit 0,2–0,25% Phosfik

Porree

  • Nach Bedarf: 3 ml/10 l Wasser

Kopfsalat, Rucola und andere Salatarten

  • vor dem Auspflanzen: angießen mit 0,2% Lösung
  • ab 14 Tage nach dem Pflanzen in wöchentlichen Abständen 2-3 ml/8 l Wasser

Schnittlauch

  • nach jedem Schnitt jeweils 2 mal 2,5  ml/10 l Wasser im Abstand von 8–10 Tagen

Tomaten

  • mehrmals nach Bedarf 3 ml/10 l Wasser Phosfik bis zum Beginn der Fruchtfärbung

Zwiebeln

  • 2–3 mal im Abstand von 8–10 Tagen mit 2,5 ml/10 l Wasser

Kernobst

  • abgehende Blüte bis Beginn der Fruchtfärbung zweimal 2,5 – 3 ml/10 l Wasser
  • nach der Ernte 1-2 mal 3 ml/10 l Wasser
  • Birnen: solange aktive Blätter vorhanden sind zweimal 2-3 ml/10 l Wasser

Kartoffeln

  • in Kombination mit den Phytophtora-Spritzungen 2-3 ml/10 l Wasser

Weinbau/Reben

  • vor der Blüte 2 Anwendungen im Abstand von 8-14 Tagen mit je 3-4 ml/6 l Wasser
  • nach der Blüte 2 Anwendungen im Abstand von 8-14 Tagen mit je 3-4 ml/6 l Wasser

Zierpflanzen und Baumschulen
Eriken, Callunen:

  • Jungpflanzen/Stecklinge: im Gießverfahren 2 l/m2 Nährlösung mit 0,25% Phosfik, nach 10–14 Tagen wiederholen
  • nach dem Topfen: im Gießverfahren 2 l/m2 Nährlösung mit 0,25–0,5% Phosfik, 4–5 Anwendungen im Abstand von 10–14 Tagen

Sonstige Zierpflanzen:

  • 25 ml Phosfik mit 10 l Wasser
  • Fertigation: 0,6–1 ml/m2 Phosfik

Spalierobst / Säulenobst selber ziehen

18809 1 2 Thumb2 in Unter Spalierobst versteht man Obstbäume, deren Zweige entlang von Trägern wachsen. Der Begriff Spalier stammt aus dem Italienischen und steht für Stütze. Im Pflanzenanbau dienen Spaliere als Stütze der Pflanzenstämme und Zweige.
Da Spalierobst entlang eines Träger wächst, ist es in der Größe und Form anpassbar. Ein Spalier kann aus Holz, Draht oder Metall konstruiert werden und entlang einer Hauswand oder an der freien Pflanze angebracht werden. Als Basis dient ein junger Buschbaum, der aus einer Baumschule erworben werden kann. Dieser wird am Spalier befestigt und in der richtigen Jahreszeit geformt. Die Formung erfolgt in Form von Biegung der Äste. Das ist allerdings nur ca. 10-20 cm vor der Spitze eines Zweiges möglich. Unausgereifte Triebe sind am biegsamsten. Der optimale Zeitraum liegt daher zwischen Mai und Juli.

 

Die Wuchsrichtung des Säulenobstes kann vorbestimmt werden

In welche Richtung und in welchen Abständen die Obstpflanzen gerichtet werden ist nicht fest vorgegeben. Sie können ebenso lange horizontal verlaufen, als auch treppenartig auf- oder absteigen. Die Treppenform eignet sich hervorragend für Spalierpflanzen entlang der Hauswand. Auch auf dem Balkon können so Obstbäume angepflanzt werden.
Besonderer Ertrag aus dem eigenen Anbau
Das Besondere an Spalierobst ist der gute Ertrag. Die Ernte fällt sehr reichlich aus und die Früchte können kaum frischer als aus dem eigenen Garten stammen. Außerdem bietet Spalierobst viele Sorten an. Die beliebtesten Sorten sind Apfel, Birne, Kirsch und Kiwi. Auch Mirabellen und die Säulenpflaumenbaum werden gerne als Spalierobst angepflanzt werden.
Das Formen der Bäume und Anbinden der Zweige ist recht aufwendig. Für Großproduzenten eignet sich Spalierobst daher nicht.
Geringer Platzverbrauch und enorme Erträge sprechen aber für sich. Ideal ist Spalierobst also für Hobbygärtner, die verschiedene Obstsorten auf dem eigenen Grundstück anpflanzen möchten.

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