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Der kleine Tipp – Kräuter hacken

Es gibt Tage, da hat man einfach keine Lust auf großen Abwasch. Für die paar Kräuter, die benötigt werden, soll hinterher ein großes Messer und ein großes Hackbrett abgewaschen werden…?

Außerdem rutschen die Kräuter immer unterm Messer weg und die Fingerkuppen sind Ihnen auch heilig? – Es kann ja nicht jeder ein Spitzenkoch sein und hacken wie ein Weltmeister.

Erleichtern Sie sich die Arbeit! Sie benötigen:
-    die zu hackenden Kräuter (z.B. GRUENGUT Petersilie)
-    eine Tasse oder ein ähnliches Gefäß
-    die große Küchenschere

Und dann geht’s auch schon los:
Kräuter in die Tasse packen, Schere reinhalten und munter drauf losschnibbeln. In null komma nix sind die Kräuter klein.

Zur optimalen Resteverwertung (ein wenig bleibt doch immer in der Tasse zurück) einfach eine kleine Menge weiche Butter mit einer Gabel durch die Tasse jagen. Eventuell noch mit Salz und weiteren Gewürzen abschmecken und schon gibt’s die passende Kräuterbutter zum Gericht.

Wer schlau ist, nimmt also von vornherein mehr Kräuter, denn die selbstgemachte Butter ist wirklich lecker!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Quelle: daHo, eine begeisterte GRUENGUT Kräuter-Kundin

Der Tausendsassa – Thymian

Thymian ist nicht nur eine interessante Gewürzpflanze, sondern auch eine wichtige Heilpflanze. Er wächst Jahr für Jahr wacker im Kräutergarten und duftet würzig vor sich hin. Im Sommer lässt er kleine zartrosa Blüten sprießen. Bis in den Winter hinein kann man frische Blätter ernten.

Die kleinen Blätter lassen sich ganz leicht vom holzigen Stängel zupfen und als Küchengewürz oder Tee verwenden. Provencalische Kochrezepte kann man sich ohne Thymian kaum vorstellen.

Ganz besonders lecker ist der aromatische Geschmack von frischem Thymian beim Thymianhühnchen.

Hier nun das Rezept:

Zutaten für 4 Portionen

  • 500 g Kartoffeln
  • 150 ml Milch
  • 1 Prise frisch geriebener Muskat
  • 100 g Pinienkerne
  • 1 kl. Bund Petersilie
  • 1 Ei
  • 4 Hähnchenbrüste
  • 4 säuerliche Äpfel (z.B. Braeburn)
  • 50 ml Weißwein
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml süße Sahne
  • 1 Bund Thymian
  • Frühlingszwiebel(n) in Ringe geschnitten


Zubereitung:

Zuerst ein Püree zubereiten: Dazu die Kartoffeln schälen, klein schneiden und weich kochen. Anschließend zusammen mit der Milch stampfen und mit Salz und Muskat abschmecken. Zum Schluss ein Stück Butter dazugeben. Die Pinienkerne ohne Fettzugabe in einer Pfanne anrösten und anschließend klein hacken. Die zerkleinerte Petersilie dazugeben.

Nun ein Eigelb zufügen und die Masse mit Pfeffer und Salz würzen. Das Eiweiß schlagen und unterheben. Die Hühnerbrüste salzen und pfeffern und von beiden Seiten in einer Pfanne in etwas Öl scharf anbraten. Das Fleisch in eine Auflaufform geben und das Kartoffelpüree darauf verteilen. Anschließend die Pinienkernmasse darüber geben. Das Ganze im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 25 – 30 Minuten backen.

In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, klein schneiden und im verbliebenen Öl der Fleischpfanne anbraten. Die Apfelstücke herausnehmen und den Sud mit Weißwein und Gemüsebrühe ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Dann die Sahne und den Thymian (Menge nach Belieben) dazugeben. Einige der Apfelstücke pürieren und zusammen mit den Apfelstücken zurück in die Sauce geben. Zum Schluss noch die Frühlingszwiebel dazugeben und alles kurz aufkochen lassen. Das Fleisch und das Kartoffelpüree auf Tellern anrichten und zusammen mit der Sauce servieren.

 

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