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Informationen zu Pflanzen in der Raumbegrünung

Pflanzen spielen in Räumen seit weit über 100 Jahren eine dekorative Rolle. Überlegungen, dass Pflanzen über ihre ästhetische Bereicherung hinaus auch weitergehenden Nutzen haben können, sind demgegenüber vergleichsweise jung. Erst seit etwa 25 Jahren häufen sich Einzeluntersuchungen darüber, welche raumklimatischen, raumakustischen und psychischen Auswirkungen Pflanzen in Gebäuden zukommen.

So können Pflanzen in Gebäuden, wie man aus weltweiten wissenschaftlichen Untersuchungen inzwischen weiß, grundsätzlich z.B.:

– Luft befeuchten,
– Schall schlucken,
– Schadstoffe abbauen,
– Sauerstoff liefern,
– CO2 reduzieren,
– Verweildauer erhöhen,
– Stäube filtern,
– Räume strukturieren,
– Umgebung aufwerten.

Pflanzen im Zimmer schaffen gleich eine wohltuende Atmosphäre,  und das stimmt Wort für Wort:
Nicht nur das Auge, sondern auch unsere Gesundheit profitiert vom Zusammenleben mit Zimmerpflanzen! Bessere Luftfeuchtigkeit und der Abbau von Luftschadstoffen im Raum, das sind nur zwei der Schlagworte, mit denen die sensationellen Erkenntnisse jüngster wissenschaftlicher Forschung zusammengefasst werden können.

Standortbedingungen für Zimmerpflanzen im Winter

WICHTIG: Mäßig gießen, aber gleichzeitig für Luftfeuchtigkeit sorgen!

Viele Zimmerpflanzen wachsen jetzt kaum oder gar nicht und benötigen daher auch nur wenig Gießwasser. Prinzipiell sollte darauf geachtet werden, dass das Gießwasser vor allem im Winter Zimmertemperatur hat. Die Erde im Topf sollte vor dem nächsten Gießen schon gut angetrocknet sein. Ständig feuchte Erde neigt zu Schimmelbildung und bildet ein gutes Milieu für Krankheitserreger, welche dann Ihre Zimmerpflanzen befallen.

Außerdem sollten Sie vor allem im Winter für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit sorgen, denn die Heizung trocknet die Raumluft stark aus. Erkennungszeichen für zu trockene Luft sind braune Blattspitzen (Blattrandnekrosen) und schlaff herabhängende Blätter. Ein besseres Kleinklima kann durch mehrmaliges Besprühen der Pflanze mit Wasser innerhalb einer Woche erreicht werden. Die kleinen Wassertropfen legen sich wie ein feiner Nebelschleier auf die Blätter und spenden so Feuchtigkeit. Pflanzen können auch über die Blattoberfläche Feuchtigkeit aufnehmen.